Antworten:
Warum scheint das Alte Testament voller Gewalt und Gräueltaten zu sein?
Und vieles mehr….
Dies ist besonders relevant, wenn über die Grausamkeiten des Islam und die Verwendung des Schwertes gesprochen wird. Einige unserer Jugendlichen betrachten den Gebrauch des Schwertes durch Gott im Alten Testament als ein verlierendes Argument mit Muslimen.
Viele Menschen hängen fest, wenn sie ein paar Stellen in der Bibel lesen, wo sie den Zorn Gottes sehen. Es ist beängstigend; und weil sie nicht wissen, was sie mit dieser Angst anfangen sollen, beginnen viele, Gott für unfair oder hart zu halten. Unser Vater, David, der Prophet, während er über seine eigenen Sünden klagte, übernimmt die volle Verantwortung für seine Übertretungen und proklamiert, wenn es überhaupt möglich ist, Gott jede Ungerechtigkeit für seine eigenen Sünden und was er als Folgen dadurch verdient. Dies ist der gleiche Weckruf für jede Person. Gott ist nicht die Ursache unserer Sünden, aber Er gibt uns die Lösung; es ist die Umkehr. Unsere Sünden sind nicht nur zueinander, sondern auch zu Gott. Dies hilft uns zu verstehen, warum Gott nur hart gegenüber denen ist, die sich weigern zu bereuen:
"Denn ich erkenne meine bösen Taten, meine Sünde steht mir immer vor Augen. Gegen dich allein habe ich gesündigt, ich habe getan, was böse ist in deinen Augen. So behältst du recht mit deinem Urteilsspruch, lauter stehst du da als Richter." (Psalm 51: 5-6)
Gottes Gnade und Gerechtigkeit sind unermesslich. Die Gräueltaten, die den erwähnten Menschen und Nationen widerfuhren, waren auf ihre schamlose Zurschaustellung ihrer Gewalt, Zügellosigkeit und Schlechtigkeit zurückzuführen. Als Gott sie schlug, war seine Barmherzigkeit immer noch in seiner Gerechtigkeit offensichtlich, denn sie verdienten viel schlechter für das, was sie getan hatten. Gott wollte die Menschheit mit einem Überrest des Guten bewahren, damit sein Erlösungsplan erfüllt werden konnte. Die Menschheit prüft ständig Gottes Geduld. Er ist jedoch sehr barmherzig. Jedes Kapitel, in dem wir lesen, wo Gott Rache an einer Person oder einer Nation nahm, war immer gerechtfertigt, weil das Böse und die Greuel die Grenze überschritten hatten. Nirgendwo in der Heiligen Schrift kann irgendein Beweis gefunden werden, wo man bereute und Gott seinen Zorn nicht wegnahm. Dieser Eigenschaft Gottes, war sich der Prophet Jona sicher, und so versuchte er verzweifelt zu vermeiden, zu den zukünftigen Büßern von Ninive zu predigen. Jedes Ereignis und jeder Bericht, wo Gott ein Urteil oder eine Konsequenz fällte, wirst du immer den Grund finden; Du wirst immer Seine Geduld sehen und du wirst immer Seine Bereitschaft zu vergeben sehen, wenn die Person/Leute zurückkehren und bereuen würden. Ja, es ist bedingt, weil Gott heilig ist. Dies war das sture und arrogante Herz des Menschen, die Gottes Gnade vorsätzlich erschöpft hat. Als Gott seinen Plan der Erlösung ausführte, war es Gott, das menschgewordene Wort, das letztendlich den Zorn Gottes an unserer Stelle aufgenommen hat. Wo im Islam ist Gottes Gnade?
1) Gott duldet kein Töten, besonders nicht das von Kindern (Lies Psalm 139). Vor der letzten Plage wurden dem Pharao persönlich neun Chancen gegeben, Gottes Volk zu befreien. Gott gab diesem bösen Menschen und seiner brutalen Nation viele Möglichkeiten, sich vor weiteren Plagen zu retten. Gottes Kinder litten unterdessen weiter. Wie konnte Gott sich von ihren Verletzungen und Tränen abwenden und sie dem unbarmherzigen Pharao überlassen? Als Gott Mose, dem Erzpropheten, im brennenden Dornbusch erschien, versicherte er ihm: "Der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne sein Leid." (Exodus 3:7).
2) Rahab war eine kanaanäische Prostituierte. Dennoch war sie heldenhaft und behilflich in der Rolle der Vernichtung Jerichos. Wenn Gott hart und unfair wäre, wie manche vielleicht denken würden, hätte er Rahab nicht die Hure zusammen mit den Bösen von Jericho zerstört? Gott sucht die Herzen. Die Einwohner von Jericho waren böse und ihre Kinder waren ihnen gleich. Im Vorwissen Gottes konnte er nicht zulassen, dass sie zukünftigen Generationen mehr Schaden zufügen. Diese Ungerechtigkeiten würden den Kindern Israels nur eine unmoralische Infektion verursachen und weitere Unterdrückung bedeuten. Die Hure, die wirklich nur eine Lebensart kannte, öffnete ihre Ohren, um von Gott zu hören (Josua 2:8-13). Was haben die Leute von Jericho gemacht? Das ist ein großartiges Paradoxon; Zwei tapfere Männer der Kinder Gottes nahmen Zuflucht, aus allen möglichen Zufluchtsorten, im Haus einer Hure. Dieselbe Hure, würde die Urgroßmutter und Vorfahre Christi selbst werden. "Josua, der Sohn Nuns, schickte von Schittim heimlich zwei Kundschafter aus und befahl ihnen: Geht, erkundet das Land, besonders die Stadt Jericho! Sie brachen auf und kamen zu dem Haus einer Dirne namens Rahab; dort legten sie sich schlafen." (Josua 2:1).
3) Gott wies die Menschen auf angemessenes Verhalten an. Er hatte ihnen Seine Freundlichkeit gezeigt und sie hatten Seine Missbilligung aus erster Hand miterlebt. Daher wussten sie Seine Erwartungen zu ehren, was heilig ist. In Bezug auf die heiligen Gebote Gottes machte er deutlich, dass rücksichtsloses und respektloses Verhalten bestraft werden würde.
4) Deuteronomium 13:16 zeigt ein weiteres Mal Gottes geduldiges Urteil über eine Nation, die fortwährend unmoralisch war.
5) Deuteronomium 3:6-7 zeigt wieder, dass Gott sich seit Generationen gegen das Böse wehrt. Sein mächtiger Arm ist nicht gegen den armen Sünder oder den schwachen Ungläubigen ausgestreckt, sondern gegen die äußerste, anhaltende und schlimmer werdende Bosheit.